Archiv für die Kategorie „Kleinkläranlagen“

BI-Gründung 16-März-2013

Die Vogtländer machen mobil gegen die bis spätestens 2015 vom Freistaat gesetzlich angeordnete Umstellung der hauseigenen Kleinkläranlagen auf ein vollbiologisches System. Die Gründung einer Bürgerinitiative ist am 16. März im „Anker“ in Theuma geplant.

Treuen/ OT Wetzelsgrün – Die Vogtländer werden am 16. März, Beginn 14.30 Uhr, im Theumaer Gasthof „Zum Anker“ eine Bürgerinitiative gründen und danach am runden Tisch ihre dagegen wirkenden Vorstellungen fixieren und anschließend umsetzen, erklärte die Oberjößnitzerin Friedgard Kiener, die Initiatorin der Bürgerversammlung zum Thema Abwasser und Kläranlage im Saal des Treuener Gasthofes „Waldeck“ am Samstag.

Diese Vorstellungen beinhalten eine Gruppenlösung in öffentlicher Trägerschaft mit einer Fertigstellung nach 2015. Dazu soll der Zweckverband Wasser und Abwasser stärker in die Verantwortung genommen werden und mit ins Boot geholt werden, um die Last nicht allein auf die Grundstückseigentümer abzuwälzen. Zur möglich neuen Terminkette nannte das Reuther Gemeindeoberhaupt Ulrich Lupart als Beispiel die Vorgaben in Sachen Abschluss der Umrüstung im benachbarten Tschechien bis zum Jahr 2022 und im Nachbarfreistaat Thüringen gelte gar 2027 als Fertigstellungstermin. In diesen Zeiträumen sollte sich nach Meinung der Anwesenden auch die neu zu fassende sächsische Gesetzesvorgabe bewegen.

Am Samstag gab es dazu ein erstes Treffen der von der Umstellung betroffenen Bürger im Treuener Ortsteil Wetzelsgrün. Im Saal der Pension „Waldeck“ sollte eigentlich an diesem Nachmittag schon die Bürgerinitiative gegründet werden. Doch dazu kam es wegen des unerwartet großen Interesses der Bevölkerung nicht.

Die Oberjößnitzerin Friedgard Kiener, Initiatorin der Bürgerversammlung, verschob daher die BI-Gründung um eine Woche auf den kommenden Samstag, 16. März. Neben der Feststellung der Anwesenden wurde dazu an diesem Nachmittag im Treuener Vorort noch festgehalten, wer Interesse an einer Mitarbeit am runden Tisch hat. Mehrere Meldungen von Bürgern zu einer Mitarbeit daran gab es sofort. „Diese Gruppe wird aber etwa acht Mitglieder umfassen, nicht mehr“, so die 74-jährige engagierte Friedgard Kiener. Diese Gruppe treffe sich erstmals in der kommenden Woche nichtöffentlich, so Frau Kiener am Sonntagnachmittag. An dem runden Tisch sollen dann nach der BI-Gründung die weiteren Schritte in Sachen vollbiologische Abwasserklärung im Vogtland besprochen werden.

Wie und was, Tiefgründiges und Festlegendes bis hin ins Detail gab es am Samstag noch nicht. Verschiedene Redner, darunter die drei anwesenden ehrenamtlichen Bürgermeister aus Neuensalz (Carmen Künzel), aus Reuth (Ulrich Lupart) und aus Eichigt (Christoph Stölzel) oder auch die Landtagsabgeordnete der Linken Andrea Roth, sprachen zur Gesetzeslage und zur aktuellen Situation im Vogtland. Alle forderten sie die Politiker im Land auf, hierzu Farbe zu bekennen und zugunsten der Bürger die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Reuths Gemeindeoberhaupt Lupart riet, am 18. März sei Verbandsversammlung im ZWAV in Plauen, da sollten die Bürger ihre Meinung kundtun. Der Eichigter Christoph Stölzel berichtete sogar, „Ich mach diese Politik nicht mehr mit und bin gestern aus der Partei ausgetreten (SPD-Anmerkung der Redaktion) und bin so jetzt parteilos.“

Ihren Unmut, untersetzt mit praktischen Beispielen, die bisher die Bürger in Zusammenhang mit der Umsetzung der Gesetzesvorgabe persönlich erlebten, schilderten Doris Arndt aus Oberlosa, Karin Peterhänsel aus Klingenthal und Wolfgang Böhm aus Altensalz. Auch Roland Albert aus Altensalz war einer der Redner an diesem Nachmittag im Gasthofsaal. Er machte seinem Unmut über die Vorgehensweise in Sachen Umrüstung der Kläranlagen auf das vollbiologische System Luft. „Hut ab, dass so viele Leute heute hierher gekommen sind. Aber das ist auch eine Scheißgeschichte, wir müssen uns da einig sein.“ va

Quelle:  http://www.vogtland-anzeiger.de/Vogtland_Anzeiger/cms-nachrichten/vogtland/klaeranlage-vogtlaender-machen-mobil-.html

Kläranlage EU Richtlinie

Es handelt sich doch um eine Richtlinie, aufgrund dessen dem Bürger eingeredet wird,
man muß umrüsten. Eine Richtlinie ist doch nur eine Empfehlung.
Deutschland handelt also wiedermal im vorauseilenden Gehorsam. Mit dieser Richtlinie
sind doch in erster Linie Länder angesprochen, die bis jetzt ihre Abwässer uberhaupt
noch nicht geklärt haben. Dem deutschen Bürger werden hier aufgrund einer
Empfehlung immense Kosten aufgebürdet. Es wundert micht, das dies so kritiklos
hingenommenwird. Es gibt einige Zweckverbände, deren Kläranlagen überdimensioniert
sind und die nur zu 30% oder weniger ausgelastet sind. Für die sind die in Zukunft anfallenden
Gebühren für Wartung eine willkommene Einnahme. Was wäre denn,
wenn sich alle 1,3 Mio. Betreiber einer KKA weigern umzurüsten?
In einer Empfehlung sind keine Strafen vorgeschrieben – die gibt es nur in Gesetzen
und Verordnungen. Was will man also dem Bürger androhen? Wie kann es auch sein,
das Hobbybauern oder Berufsbauern ihre Abwässer ungeklärt auf ihren Feldern
verrieseln dürfen und der Eigenheimbesitzer soll für einige tausend Euro umrüsten?
Wo ist da die Logik? Wie kann es sein, das Hartz4 Empfängern, die noch aus besseren
Tagen ein Eigenheim besitzen oder dieses geerbt haben, für die Umrüstung von der
ARGE ein Darlehen angeboten wird?(so geschehen im sachsen-anhaltinischen Zeitz)
Hartz4 Empfänger dürfen eigentlich gar kein Darlehen haben, da Hartz4 lediglich die
Grundsicherung darstellt. Es würde mich freuen, wenn sich hier wesentlich mehr Kritik
und Wiederstand gegen offensichtliche Abzocke regen würde.

 

Quelle:
http://www.klaeranlagen-vergleich.de/forum/threads/722-EU-Richtlinie

ZWAV zwingt zur Enteignung

Wie die Auflage zur Erbauung einer Voll-Biologischen
Kleinkläranlage zur Enteignung der nicht
wohlhabenden Bürger führt.

Alle Hausbesitzer, die nicht an einen Abwassernetz des öffentlichen Monopols
der ZWAV angeschlossen werden können, sind bis zum Jahr 2015 verpflichtet
auf eigene Kosten mit einer ca. 10%igen  Förderung ihr Abwassersystem mit
einer Voll-Biologischen Kleinkläranlage aus zu rüsten.

Eigentümer, die dies nicht erfüllen können werden nach 2015 mit einer
empfindlichen Geldstrafe belangt.

Da es aber auch Hauseigentümer gibt die von Hartz4 oder einer bescheiden
Rente Leben, werden diese auch keinen Kredit bekommen oder andere
finanzielle Mittel haben um dieser Auflage folge zu leisten.  Bürger die sich
den Bau dieser Anlage nicht leisten können werden mit einer Straffgebühr
belangt, die diese Gebühr ebenfalls nicht Bezahlen können.

Viele Wissen es nicht,  die ZWAV ist eine Institution des öffentlichen Interesses,
dies beteutet die ZWAV darf  ohne Gerichtsbeschluß einen Gerichtvollzieher
zu den Hauseigentümern schicken und vollstrecken lassen, bis diese ihr Eigentum
aufgeben müssen und den Gläubiger (ZWAV) übergeben.

Es ist davon aus zu gehen, dass dies die ZWAV vorsätzlich geplant hat und
sich so gnadenlos auf Kosten der armen Bürger weiter bereichert.

Wer mich eines Besseren belehren kann oder den Artikel Kommentieren will
soll sich hier nicht zurück halten, und Lösungen oder Vorschläge einbringen,
damit dies nicht so weit kommen wird.

 

 

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